Bilanz-Pressekonferenz 2010
Geschäftsjahr 2008/09:
- Umsatz- und Ergebnisziele trotz Wirtschaftskrise erreicht
- Dividende von 1,10 Euro auf Vorjahresniveau
Geschäftsjahr 2009/10:
- Start ins neue Geschäftsjahr recht zufriedenstellend
Hagen, 13.01.2010 – „Das Geschäftsjahr 2008/09 war geprägt von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch an der DOUGLAS-Gruppe nicht spurlos vorüberging. Dennoch stiegen die Konzernumsätze um 2,3 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro und haben somit unsere Umsatzerwartung von plus 2 Prozent leicht übertroffen. Allerdings wurden jedoch leider auf vergleichbarer Fläche die Vorjahresumsätze um 1,0 Prozent knapp verfehlt. Erfreulich war hingegen die Entwicklung in unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland, wo wir in diesem Jahr besser als im Ausland abgeschnitten haben. Und auch insgesamt konnten wir uns in den meisten Ländern im Vergleich zum Wettbewerb erneut behaupten und Marktanteile hinzugewinnen“, zeigte sich Dr. Henning Kreke, Vorstandsvorsitzender der DOUGLAS HOLDING AG, auf der Bilanz-Pressekonferenz in Düsseldorf mit dem vergangenen Geschäftsjahr nicht unzufrieden.
Dennoch habe die Krise auch die DOUGLAS-Gruppe in einigen Auslandsmärkten mit voller Wucht getroffen – so insbesondere in Spanien und Portugal, aber auch im Baltikum und in Ungarn. Vor diesem Hintergrund wurde beschlossen, das gesamte Filialnetz der DOUGLAS-Gruppe zu analysieren und rund 50 ausländische Parfümerien, die bisher einen negativen Cash Flow generierten und auch mittelfristig keine nachhaltige Ergebnisverbesserung erwarten lassen, zu schließen. In Summe belaufen sich die Kosten für die Filialnetzbereinigung über alle Sparten auf rund 24 Millionen Euro.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) vor Kosten der Filialnetzbereinigung lag mit 128 Millionen Euro zwar recht deutlich unter dem Vorjahreswert von 152 Millionen Euro. Dennoch wurde damit die obere Bandbreite des vom Vorstand der DOUGLAS HOLDING im Mai konkretisierten Ergebnisziels von 120 bis 130 Millionen Euro vor Sondereffekten erreicht.
Die EBT-Marge betrug 4,0 Prozent nach 4,8 Prozent im Vorjahr. Mit diesem für den Facheinzelhandel weiterhin recht ordentlichen Wert gehört die DOUGLAS-Gruppe nach wie vor zu den Besten im deutschen Handel. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von 277 Millionen Euro im Vorjahr auf 268 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge – also das Verhältnis von EBITDA zum Umsatz – lag bei 8,4 Prozent nach 8,9 Prozent im Vorjahr. Erfreulicherweise konnte die DOUGLAS-Gruppe trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch im letzten Geschäftsjahr wieder einen positiven DOUGLAS Value Added (DVA) in Höhe von knapp 21 Millionen Euro bzw. einen ROCE nach Steuern von 7,9 Prozent erzielen.
Bei den Investitionen wurde im Berichtsjahr kräftig auf die Bremse getreten. Während im Vorjahr noch 155 Millionen Euro investiert wurden, belief sich das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2008/09 auf nur noch 112 Millionen Euro. Insgesamt wurden 104 neue Fachgeschäfte im In- und Ausland eröffnet. Hinzu kamen zahlreiche Modernisierungen bestehender Fachgeschäfte. Der Löwenanteil der Investitionen entfiel wieder auf die Douglas-Parfümerien, die mit 78 Neueröffnungen – davon 68 im Ausland – ihre marktführende Position in Europa weiter ausgebaut haben. Auch der Buchbereich ist mit 12 Neueröffnungen im deutschsprachigen Raum weiter gewachsen. Im Geschäftsbereich Schmuck hat Christ seine Marktführerschaft in Deutschland mit 6 Neueröffnungen sowie zahlreichen Modernisierungen ausgebaut. Bei AppelrathCüpper erhielten die Modehäuser in Frankfurt, Köln und Hamburg durch umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen einen neuen, zeitgemäßen Look. Und im Geschäftsbereich Süßwaren eröffnete Hussel 8 neue Confiserien. Per 30. September 2009 umfasste das Filialnetz der DOUGLAS-Gruppe somit 2.005 Standorte im In- und Ausland nach 1.966 am entsprechenden Vorjahresstichtag.
„Insgesamt mag die Entwicklung im Geschäftsjahr 2008/09 im Vergleich zu früheren Jahren – in denen die DOUGLAS-Gruppe teilweise sogar zweistellige Wachstumsraten erzielen konnte – auf den ersten Blick zwar eher bescheiden erscheinen. Dennoch sind wir schon ein wenig stolz darauf, dass wir auch in diesem schwierigen Umfeld unsere Ziele erreicht haben und uns gegenüber vielen Wettbewerbern behaupten konnten“, sagte Dr. Henning Kreke auf der Bilanz-Pressekonferenz und ergänzte: „Entscheidenden Anteil daran hatten wieder einmal unsere rund 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland. Sie haben mit ihrer Herzlichkeit, ihrer Servicebereitschaft und ihrer Kompetenz auch in Krisenzeiten die Kunden für die Fachgeschäfte der DOUGLAS-Gruppe begeistern können. An dieser Stelle möchte ich mich daher – auch im Namen meiner Vorstandskollegen – ganz herzlich bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und ihre hervorragenden Leistungen bedanken.“
Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang sei, dass die DOUGLAS-Gruppe auch im Ausbildungsjahr 2009 wieder viele junge Berufsanfänger einstellen konnte. Insgesamt starteten 450 junge Damen und Herren in den Fachgeschäften oder den Service-Zentralen ins Berufsleben. Mit einer Ausbildungsquote von 12,5 Prozent liegt die DOUGLAS-Gruppe auch weiterhin deutlich über dem Branchenschnitt des deutschen Handels von rund 8 Prozent.
Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen:
Die Douglas-Parfümerien haben ihre marktführende Position in Europa weiter ausgebaut. Die 1.220 Parfümerien erzielten im Geschäftsjahr 2008/09 einen Umsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent. In Deutschland steigerten die 452 Douglas-Parfümerien ihre Umsätze um 1,2 Prozent auf 920 Millionen Euro und konnten damit ihre führende Marktposition weiter festigen. Alles in allem hat es sich für Douglas als richtig erwiesen, seiner bewährten Qualitäts- und Servicestrategie treu zu bleiben.
Während sich Douglas im wichtigen Heimatmarkt Deutschland recht gut behaupten konnte, war die Entwicklung in einigen Auslandsmärkten jedoch leider rückläufig. Zwar stiegen die Umsätze in den 768 ausländischen Douglas-Parfümerien insgesamt um 2,1 Prozent auf über 933 Millionen Euro. Dieser Anstieg resultierte jedoch insbesondere aus den 68 Neueröffnungen und der Beteiligung am Parfümerieunternehmen „iRis“ in Kroatien. In Polen, den Niederlanden, Russland und Italien konnte Douglas zwar weiter Umsatzzuwächse erzielen. In anderen Ländern – wie beispielsweise in Spanien und Portugal, aber auch im Baltikum und in Ungarn – wurde Douglas allerdings mit voller Wucht von der Krise getroffen. Douglas hat so schnell wie möglich gegengesteuert, Gespräche mit Vermietern geführt sowie die Sortimente und Personal-einsatzzeiten optimiert. Dennoch sind die Umsätze und Ergebnisse in diesen Ländern stark zurückgegangen. Daraufhin wurden alle Standorte einer gründlichen Analyse unterzogen und dann der Entschluss gefasst, Filialen zu schließen, die nachhaltig nicht rentabel zu führen sind.
Die Thalia-Gruppe hat ihre marktführende Position im deutschsprachigen Raum weiter gestärkt und ausgebaut. Die Umsätze im Buchbereich stiegen um 6,6 Prozent auf rund 820 Millionen Euro. Die Anzahl der Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhöhte sich auf 294 nach 291 im Vorjahr. In Deutschland stiegen die Umsätze in 238 Buchhandlungen um 6,6 Prozent auf knapp 629 Millionen Euro. Die 56 Sortimentsbuchhandlungen in Österreich und in der Schweiz erzielten Umsatzzuwächse von 6,6 Prozent auf 191 Millionen Euro. Mit 32 Filialen in Österreich und 24 in der Schweiz nimmt die Thalia-Gruppe in beiden Ländern jeweils eine marktführende Position ein.
Ebenfalls erfreulich war die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Schmuck. Die 203 Christ-Juweliergeschäfte steigerten ihre Umsätze um 2,3 Prozent auf über 292 Millionen Euro. Damit konnte Christ seine gute Marktposition in der mittleren bis gehobenen Preislage in Deutschland weiter festigen und ausbauen.
Im Geschäftsbereich Mode blieben die Umsätze mit 131 Millionen Euro um 11,5 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Bereinigt um die im Januar 2009 geschlossene Filiale in Berlin betrug der Umsatzrückgang in den jetzt 14 Modehäusern 7,3 Prozent. Dennoch hat sich AppelrathCüpper im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms mit zahlreichen Maßnahmen gut für die Zukunft aufgestellt und ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet.
Im Geschäftsbereich Süßwaren erzielte Hussel in 274 Confiserien in Deutschland und Österreich Umsätze auf Vorjahresniveau in Höhe von 101 Millionen Euro. Während die Umsätze in Deutschland im Zuge der Bereinigung des Filialnetzes mit 96 Millionen Euro leicht zurückgingen, konnten die Confiserien in Österreich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 5 Millionen Euro steigern.
Start ins neue Geschäftsjahr 2009/10 recht zufriedenstellend
„Wir sind in Anbetracht des schwierigen Umfeldes recht ordentlich in das neue Geschäftsjahr gestartet und mit dem Verlauf des ersten Quartals und des Weihnachtsgeschäftes insgesamt nicht unzufrieden“, sagte Dr. Henning Kreke. Im ersten Quartal – also im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2009 – konnte die DOUGLAS-Gruppe einen Umsatzzuwachs von 0,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro erzielen. Im wichtigen Heimatmarkt Deutschland wurden Umsatzzuwächse in Höhe von 1,6 Prozent erzielt. Die Auslandsumsätze gingen leider leicht um 0,9 Prozent zurück. Auch auf vergleichbarer Fläche lagen die Konzernumsätze um 0,6 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert. Dabei konnte die erfreuliche Umsatzsteigerung von 0,4 Prozent im Inland die Umsatzrückgänge im Ausland in Höhe von 2,5 Prozent nicht ganz kompensieren.
Die Douglas-Parfümerien mussten im ersten Quartal Umsatzrückgänge in Höhe von 0,8 Prozent hinnehmen. Diese resultierten in erster Linie aus der mit -2,6 Prozent insgesamt rückläufigen Entwicklung im Ausland. In Deutschland konnte Douglas hingegen ein deutliches Umsatzplus von 1,1 Prozent erzielen und damit die Marktführerschaft ausbauen. Die Thalia-Buchhandlungen steigerten ihre Umsätze um 7,2 Prozent. Die Christ-Juweliergeschäfte verzeichneten ein Umsatzplus von 0,4 Prozent. AppelrathCüpper blieb – auch aufgrund des nach wie vor schwierigen Branchenumfeldes – um 14,8 Prozent hinter dem Vorjahresumsatz zurück. Bereinigt um das Ende Januar 2009 geschlossene AppelrathCüpper-Modehaus in Berlin stellt sich der Umsatzrückgang mit 3,0 Prozent jedoch wesentlich moderater dar. Die Hussel-Confiserien verfehlten die Vorjahresumsätze leider um 2,7 Prozent.
Detaillierte Zahlen zum 1. Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 veröffentlicht die DOUGLAS HOLDING am 9. Februar.
„Für 2010 gilt es nun, die gesteckten Ziele konsequent weiterzuverfolgen und die Spitzenplätze von Douglas, Thalia, Christ, AppelrathCüpper und Hussel in Bezug auf Service, Qualität und Ambiente im deutschen und europäischen Handel weiter auszubauen“, so Dr. Henning Kreke. Mit einer Eigenkapitalquote von über 40 Prozent und einer soliden Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sei die DOUGLAS-Gruppe gut aufgestellt, ihre Position als eine führende europäische Lifestyle-Gruppe im Handel zu festigen. Dafür stehe im Geschäftsjahr 2009/10 insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro zur Verfügung.
Der Investitionsschwerpunkt wird auf den Douglas-Parfümerien liegen. Diese werden wertorientiert wachsen, wenn auch weiterhin mit etwas gebremstem Tempo. Insgesamt sind europaweit etwa 40 Neueröffnungen geplant. Expansionsschwerpunkte liegen in Italien und Polen. Hinzu kommen Flächenerweiterungen und Modernisierungen bestehender Parfümerien. Im Rahmen der strategischen Sortimentsentwicklung steht der weitere Ausbau der Eigen- und Exklusivmarken im Vordergrund. Douglas wird seine Qualitäts- und Marktführerschaft in Europa mit attraktiven Parfümerien, aktuellsten Sortimenten und herausragendem Service durch hoch motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig ausbauen.
Die Thalia-Buchhandlungen wollen ihre marktführende Position im deutschsprachigen Raum durch die Eröffnung von fünf bis zehn neuen Buchhandlungen, zahlreiche Modernisierungen und die konsequente Umsetzung der Multichannel-Strategie festigen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das im Oktober 2009 eröffnete erste Multichannel-Buchhaus von Thalia im neuen Einkaufszentrum LOOP5 im hessischen Weiterstadt. Dort sind Elemente des stationären und des Online-Buchhandels in einer noch nicht dagewesenen Weise miteinander verknüpft: Klassische Bücherregale und Lesetische auf der einen und Touchscreens, Hörduschen und Computer auf der anderen Seite.
Im Geschäftsbereich Schmuck will Christ aus eigener Kraft profitabel weiter wachsen und seine marktführende Position in Deutschland weiter ausbauen. Dazu sind bis zu zehn Neueröffnungen geplant. Darüber hinaus sollen zahlreiche Geschäfte umgebaut und modernisiert werden. Außerdem wird Christ seine Servicekompetenz – unter anderem mit einem erweiterten Dienstleistungsangebot zum Beispiel im Bereich Reparaturen – sowie den erfolgreichen Sortimentsbereich der Eigen- und Exklusivmarken weiter ausbauen.
AppelrathCüpper wird seine Sortimente im mittleren bis gehobenen Genre mit attraktiven Preislagen weiterentwickeln und gezielt „verjüngen“. Die große Herausforderung ist dabei, jüngere, top-modische Akzente zu setzen, ohne die Bedürfnisse der langjährigen Stammkundschaft zu vernachlässigen. Das ist ein anspruchsvoller, aber notwendiger Spagat, weil AppelrathCüpper sowohl die jüngeren als auch die reiferen Kundinnen an sich binden will. AppelrathCüpper konzentriert alle Aktivitäten auf die nachhaltige Verbesserung der Ertragsstärke und sollte von einer Belebung in der Textilbranche profitieren und zu alter Stärke zurückfinden können.
Der Süßwarenbereich konzentriert sich unverändert auf die Entwicklung der bestehenden Märkte Deutschland und Österreich. Hussel wird das Filialnetz weiter modernisieren und bis zu vier neue Confiserien eröffnen. Zur Stärkung der Qualitäts- und Innovationsführerschaft setzt Hussel weiter auf Produktinnovationen auch im Eigenmarken- und Lizenzbereich.
Grundsätzlich wird die DOUGLAS-Gruppe in allen Geschäftsbereichen an ihrer Lifestyle-Philosophie festhalten. Dabei steht bei allen Aktivitäten immer der Kunde im Mittelpunkt. Um diese Kundenorientierung zu unterstreichen, steht das Geschäftsjahr 2009/10 in der DOUGLAS-Gruppe unter dem Motto „Aus Besuchern Kunden machen“. Ähnlich einem schönen Abend beim Lieblingsitaliener sollen die Kunden ihren Besuch in den Geschäften der DOUGLAS-Gruppe genießen, sich bestens beraten, bedient und jederzeit willkommen fühlen. Dies sollte mithilfe der engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gelingen.
Prognose
„Vorhersagen über das Verbraucherverhalten im Kalenderjahr 2010 sind derzeit ebenso schwer möglich wie konkrete Aussagen über das genaue Ende der Weltwirtschaftskrise. Damit sind auch konkrete Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2009/10 der DOUGLAS-Gruppe außerordentlich schwierig. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, eine Umsatzsteigerung von bis zu 2 Prozent und ein Ergebnis vor Steuern von 120 bis 130 Millionen Euro erreichen zu können“, so Dr. Henning Kreke. Denn schon im letzten Jahr habe sich gezeigt, dass sich die Menschen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ab und zu gern einen Hauch von Luxus gönnen. Darüber hinaus wäre es für den Einzelhandel in jedem Fall wichtig, wenn die Politik zügig die passenden Rahmenbedingungen für ein sich langsam aufhellendes Wirtschafts- und Konsumklima schafft. Die angekündigten Steuerentlastungen für die Bürger sollten – sofern vernünftig finanzierbar – schnellstmöglich realisiert werden. Und auch an einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes müsse dringend gearbeitet werden.
Dividende
Das alles in allem noch recht ordentliche Abschneiden im letzten Geschäftsjahr und die vorsichtig optimistischen Zukunftserwartungen ermöglichen es der DOUGLAS-Gruppe, auch in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten wieder eine Dividende auf Vorjahresniveau zahlen zu können. So werden Aufsichtsrat und Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG im Sinne ihrer langfristig angelegten Dividendenpolitik der Hauptversammlung am 24. März 2010 für das Geschäftsjahr 2008/09 eine Dividende in Höhe von 1,10 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie vorschlagen.


